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Ausstellungen von Dirk Herrmann (aktuelle und beendete)

Dauerausstellung im Zerbster Schloss
Spolien und andere Objekte dokumentieren die Geschichte der Residenz

   

Nach umfänglichen baulichen Maßnahmen richtete der Förderverein Schloss Zerbst e. V. im Parterre des Schlosses eine Dauerausstellung ein. Spolien und historische Ansichten dokumentieren die Geschichte des Gebäudes und die Arbeit des Vereins. Zu den besonderen Objekten in den drei Ausstellungsräumen zählen die Modelle eines "Aloe-Turmes" und eines Rokokozimmers, originale Briefe der Zerbster Fürsten und Teile von Särgen aus der fürstlichen Gruft. Den Höhepunkt bildet ein chinesischer Porzellanteller mit Wappen (um 1750) aus dem Besitz der Fürstin Johanna Elisabeth.

  Zeitraum:
Ausstellungsort:
Konzept/Aufbau:
Infos:
  seit 16. April 2006 bzw. seit 21. April 2007
Schloss Zerbst
Dirk Herrmann
Schlossausstellung
  Ausstellungsraum II Ausstellungsraum II im Zerbster Schloss

Ausstellung "Barockraum"
Die Stadt Zerbst/Anhalt in der Barockzeit

   

Das 18. Jahrhundert war neben dem Mittelalter eine wichtige Epoche in der Zerbster Geschichte, die im Museum bisher nur bedingt Berücksichtigung fand. Das Zeitalter wird in einem "Barockraum" umfassend präsentiert: das Fürstenhaus Anhalt-Zerbst wird dargestellt, ein Modell des Zerbster Schlosses und etliche Relikte aus dem Gebäude geben einen Eindruck von der Kunst zu dieser Zeit, weitere Zeugnisse der Barockzeit sind Produkte der in Zerbst ansässigen Fayence- sowie der Gold- und Silberdrahtmanufaktur.

  Zeitraum:
Ausstellungsort:
Konzept/Aufbau:
Infos:
  seit 23. Juli 1996
Museum der Stadt Zerbst
Dirk Herrmann
Zerbst in der Barockzeit
  Barockraum "Barockraum" im Museum mit Schlossmodell

Ausstellung "Schlösser in Anhalt"
Die Residenzen Bernburg, Dessau, Köthen und Zerbst

   

Die Ausstellung vermittelte einen Eindruck der herrschaftlichen Bauten in den ehemaligen Hauptstädten der vier anhaltischen Teilfürstentümer Bernburg, Dessau, Köthen und Zerbst. Hauptaugenmerk lag auf dem Zerbster Schlossgarten mit seinen Gebäuden. Originale Pläne, Stiche und historische Fotos vermittelten ein detailliertes Bild des heute nicht mehr vorhandenen Ensembles. Das Modell eines "Aloe-Turmes", dessen Original im 18. Jahrhundert im Schlossgarten stand, wurde in Zerbst erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

  Zeitraum:
Ausstellungsort:
Konzept/Aufbau:
Infos:
  21. Juni — 1. September 2002
Museum der Stadt Zerbst
Dirk Herrmann
Schlösser in Anhalt
  Schloss Zerbst, Stich nach Pozzi Schloss Zerbst um 1861, Stich nach Pozzi

Ausstellung "Flämische Gobelins aus dem Zerbster Schloss"
Eine Ausstellung verschollen geglaubter Wandteppiche

   

Die Ausstellung der historischen Tapisserien aus dem Zerbster Schloss bildete einen Höhepunkt im Ausstellungsprogramm des Museums. Die Wandteppiche, die zur Originalausstattung des Schlosses gehörten, hatten seit dem Zweiten Weltkrieg eine wahre Odyssee hinter sich und galten fast 50 Jahre als verschollen. Nur Fragmente aus den umfangreichen Beständen des Schlossmuseums sind heute noch vorhanden. Die Stücke stellen den kostbarsten und größten Fund aus dem ehemaligen Schlossmuseum dar.

  Zeitraum:
Ausstellungsort:
Konzept/Aufbau:
Infos:
  11. Juni — 10. Juli 1994
Museum der Stadt Zerbst
Dirk Herrmann
Gobelins aus dem Zerbster Schloss
  Klosterkirche mit Ausstellung Tapisserien in der ehemaligen Klosterkirche

Ausstellung "Schloss Zerbst in Anhalt"
Betrachtungen über ein vernichtetes Bauwerk

   

Die Ausstellung zeigte in größerem Umfang Aufnahmen vom Schloss, die nach der Zerstörung erstmals in Zerbst zu sehen waren. Besonders die Innenaufnahmen machten den schmerzlichen Verlust deutlich. Einige erhaltene Stücke aus dem Schlossmuseum ergänzten die Schau. Die große Resonanz zeigte, dass sich die Bevölkerung auch heute noch mit dem einst so großartigen Bauwerk identifiziert, auch wenn nur noch Fragmente erhalten sind.

  Zeitraum:
Ausstellungsort:
Konzept/Aufbau:
Infos:
  11. Juli — 03. Oktober 1993
Museum der Stadt Zerbst
Dirk Herrmann
Geschichte Schloss Zerbst
  Kreuzgang Kreuzgang im Museum